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ponyaddicted

Ponies, Freundschaft, Muffins!

Für viele ist es Spaß, ein Hobby, vielleicht eine Lebenseinstellung. Ein Sammelwahn oder einfach die Liebe zu lustigen – manchmal tiefsinnigen – Geschichten über kleine Ponies mit dem ein oder anderen versteckten, erwachsenen Witz.

Aber…kann es nicht auch viel mehr sein? Was ist wenn ich euch sage, dass es für manche Leute bedeuten kann…zu leben? Bis vor kurzem habe ich nie darüber nachgedacht, dass es Leute geben könnte, denen es vielleicht das Leben gerettet hat, ein Brony zu sein. Hätte man mich direkt danach gefragt, hätte ich vermutlich nachdenklich den Kopf geschüttelt und mir gedacht ‚Wie kann das sein? Nein..sicher nicht.‘ Aber dieser Artikel soll sich nicht mit Heldengeschichten oder dramatischen Rettungsaktionen befassen, sondern mit Depression.

Personen die an einer Depression leiden können kein Glück empfinden, keine Motivation aufbringen selbst die einfachsten Dinge zu erledigen. Und ja. Nicht wenige Personen sterben an einer Depression. Nicht, weil sie sich das Leben nehmen sondern weil sie verhungern, verdursten, verwahrlosen. Ohne Hilfe kann eine Depression nicht überwunden werden. Und das ist worüber ich hier berichten möchte. Denn diese Hilfe kann ganz unterschiedlich aussehen. Und hier kommen wir zu dem Punkt, an dem das Ganze etwas mit Brony zu tun hat – und mit der GalaCon. Wenige Minuten bevor ich mich dazu entschloss diesen Artikel zu verfassen fand ich einen Post auf eurobronies.org, geschrieben von einem User namensFoxTheCat in dem er von seiner Depression berichtete und wie er mit sich selbst kämpfen musste um die Kraft aufzubringen die GalaCon zu besuchen die vergangenes Wochenende in Ludwigsburg stattfand. Und er berichtete darüber wie ihm die Erfahrungen, die er mit Conbesuchern erlebte ebenso wie der Besuch der Panels und wie sich all die Leute noch immer um My Little Pony: Friendship is Magic sorgten – insbesondere die offiziellen Ehrengäste unter denen wie immer auch Synchronsprecher und andere Personen befanden die an MLP:FiM arbeiten (mehr dazu in unserem noch folgenden Artikel über die GalaCon 2015) – halfen, einen Weg zu begehen, der ihm helfen, kann seine Depression zu bekämpfen. Für manche mag das marginal klingen. Für ihn jedoch bedeutete es alles. Für ihn bedeutete es einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zwischen dem Leben und einer anderen, dunkleren Zukunft. Und ich finde es ist wirklich großartig zu wissen, das man Teil von etwas war – und ist – das sicherlich nicht nur für eine sondern für viele Personen so viel wert sein kann wie ein Menschenleben.

FoxTheCat schrieb vor allem auch darüber, wie viel Freundschaft und Nettigkeit ihm von sonst ganz Fremden entgegengebracht wurde und ich denke wenn wir alle uns das als Beispiel nehmen – nicht nur für eine Convention sondern für unser alltägliches Leben – dann stellt euch vor wie vielen Menschen wir helfen können glücklich zu sein. Und vielleicht können wir so mehr als nur ein Leben retten. Ohne das wir es wissen.

Den ganzen Artikel findet ihr in dem nachfolgenden Link, er ist allerdings komplett in englischer Sprache verfasst.

After the Gala – How it helped me

 

Vielen Dank fürs Lesen,

Euer Jaster